Alexey Shpakovsky

und

Irina Malukova

Wenn Du die Dunkelheit nicht magst, bringe das Licht herein. Wenn Du die Dunkelheit magst, mach das Licht aus. Du solltest etwas mit dem Licht tun; mit der Dunkelheit kannst Du nichts tun.

— Osho 

Alexey Shpakovsky wurde 1957 auf der Insel Sachalin geboren. Er begann Skulptur zu studieren unter der Leitung von Iwan Resnitschenko, Pädagoge der Kunstschule von M.B. Grekow in Rostow. 1987 absolvierte er den Lehrstuhl der Monumentalskulptur an der  Moskauer Staatlichen Stroganow-Akademie für Kunst und Industrie. Seit vielen Jahren unterrichtet er an dieser Akademie. Er ist Mitglied des Moskauer Künstlervereins sowie des bildenden Künstlervereins Russlands. Seine Skulpturen sind in Europa, England, Südkorea und in Russland zu sehen. Viele Skulpturen befinden sich in Privatbesitz.

Irina Malukova ist eine Schülerin von Alexey Shpakovsky. Seit über 18 Jahren kreiert sie Porzellan- und Textilpuppen sowie Puppen aus Paperclay. Ihre Autorenarbeiten fallen durch die Genauigkeit der menschlichen Anatomie sowie durch ihre Gesten und Bewegungen auf. Es scheint, als ob man die Puppengestalten im Moment des Übergangs in einen anderen Zustand aufgefangen hätte und die Puppen scheinen sich weiter zu bewegen. Eine der bekanntesten Arbeiten Irinas ist die Puppe „Maja im Isadora-Balett“, welche zum 80. Jubiläum von Maja Plissezkaja geschaffen wurde. Irinas Arbeiten befinden sich in vielen Privatsammlungen schöpferischer und politischer Persönlichkeiten in Russland und Europa.

Alexey und Irina versuchen, ihren gemeinsamen Arbeiten noch mehr menschliche Plastik und lebensechtes Bild zu verleihen. Dies gehört zu den schwierigsten Aufgaben in Porzellanskulptur und in der Schaffung von Autorenpuppen.

 

Tatiana Deynekina

Ich sitze in der Dunkelheit. Und sie ist nicht schlimmer, als die Dunkelheit draußen.

— Joseph Brodsky 

Tatiana Deinekina wurde im Moskauer Gebiet geboren. 1991 absolvierte sie die kunstgraphische Fakultät am Moskauer Pädagogischen Lenin-Institut. Nach ihrem Diplom zog sie nach Berlin und begann als Künstlerin und Pädagoge für Malerei und Zeichnen im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur, wo sie bis jetzt arbeitet.

Tatianas Grafiken zeichnen sich durch die unglaubliche Genauigkeit miteinander verbundener Bilder aus. Manche finden ihre Werke mystisch, manche erkennen ihre Ängste und geheime Wünsche. Tatianas Arbeiten lassen niemanden emotionslos.

Ihre Arbeiten sind bei vielen Kunstkennern in Europa und Russland beliebt und befinden sich in Privatsammlungen und Ausstellungszentren in Russland, Deutschland, Griechenland, Italien, Zypern, USA und Japan.

Tatiana ist außerdem als Fotografin bekannt. Ihren Account „Melonett“ im bekannten Sozialnetzwerk PicsArt.com haben über 825 000 User abonniert.

Die Dunkelheit mit offenen Augen und die Dunkelheit mit geschlossenen Augen unterscheiden sich nach Farbe.

 

Sergey Schulga

Die Dunkelheit mit offenen Augen und die Dunkelheit mit geschlossenen Augen unterscheiden sich nach Farbe.

— ​Haruki Murakami 

Sergey Schulga wurde in Brjansk geboren. Von 1985 bis 1989 studierte er Malerei an der Kunstschule in Brjansk. Er war in der Lehre bei M.V. Schmyrow, bei dem talentierten Künstler, der die Traditionen Petersburger Künstlerakademie fortgesetzt hat. Seit 2005 lebt und arbeitet Sergey in Berlin.

Themen für seine Gemälde bietet ihm das Leben selbst. In seinen Arbeiten stellt er wichtige und komplexe Themen der moralischen Suche des Menschen sowie seines Lebensweges dar. In seinen Gemälden geht es um wichtige soziale und gesellschaftliche Fragen, um das Leben der Gesellschaft und deren Darsteller.

Seine Arbeiten befinden sich in Privatsammlungen in Deutschland, Frankreich, USA, Japan sowie in zahlreichen Galerien, unter anderem in der Berlinischen Galerie, in der Botschaft der Russischen Föderation und in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, im regionalen Kunstmuseum in Brjansk. Zu den Verehrern und Besitzer seiner Arbeiten zählen Gerhard Schröder, Jacques Chirac, Heinrich Bischoff, Otto Rehhagel. Seit 2003 ist Sergey Mitglied des Künstlerverbandes in Russland. Er ist Besitzer des ersten Preises des Kunstwettbewerbs „Paris – Berlin“.

Zur Zeit bietet Sergey den Kurs „Malerei und Graphiken“ im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur. Erwachsene und Kinder haben nun die Möglichkeit Kunst zu erleben.

 

Yuri Barykin

Beschwere dich nicht über die Dunkelheit. Werde selbst zur kleinen Lichtquelle.

— Bernard Weber 

Yuri Barykin absolvierte das Gerassimow-Institut für Kinematographie. Er arbeitet im Genre der Kunst- und Dokumentarfotografie und stellt Themen aus der russischen und ausländischen Kinematographie dar sowie aus dem Bereich Sport, Theater, Musik, Politik etc.

Fotografien von Yuri zeigen einen originellen Blick auf die Farb- und Lichtatmosphäre von Musik und Ballett. Seine Aufnahmen wurden im Stil des Impressionismus mit speziellen Techniken gemacht. Yuri stellt Musiker, Schauspieler und Instrumente mit dynamischen Farb- und Lichtstrichen dar und verwandelt sie dadurch zum Äquivalent der Musik selbst. Dadurch kommt eine neue Dimension zum Vorschein, wo Musik und Bild verschmelzen und wunderbare Assoziationen hervorrufen.

Die Arbeiten des Künstlers wurden in bekannten russischen Auflagen veröffentlicht und auf Messen in Russland und im Ausland ausgestellt. Ein Teil der Arbeiten befindet sich in Privatsammlungen („Le Monti“, „Grishko“, bei Kaiserlichen Hoheit Großfürstin Romanowa (Paris), beim Hrn. T. Terner (CNN), in der Art-Galerie „Orensanz“ (New York). Die Ausstellung zum 100-Jubiläum der „Diaghilev Seasons“ hatte einen großen Erfolg (New York-Washington-Tampa, 2009, in London und Pensa (2010).

 

Anatoly Rudakov

Die Welt, in der wir leben, ist ein sich verdichtetes Licht.

— Ralph Emerson 

Anatoly Rudakov wurde 1951 in Russland geboren. Nachdem er das Gerassimow-Institut für Kinematographie absolviert hat, arbeitete er über 30 Jahre lang als Kameramann und drehte Dokumentarfilme und Nachrichten auf der ganzen Welt. Er arbeitete in Filialen des sowjetischen Fernsehens in Genf und London. Zu seinen Arbeitgebern zählen WSZ, ZBS, CNN, BBC sowie Discovery. Die Aufnahmen vom Beschuss des Weißen Hauses in Russland 1993 auf CNN stammen von ihm. Er war führender Kameramann im Dokumentarfilm des Fernsehsenders CBS über die Tragödie in Beslan, Er drehte Dokumentarfilme über Russland, die auf internationalen Festivals gezeigt wurden. 2008 zog Anatoly nach München, wo er bis heute lebt und sich mit Fotokunst beschäftigt. Als leidenschaftliche Künstler macht er emotionale Fotos, die wie Gemälde wirken.

Dank PCM-Verfahren werden Anatolys Sujets lebendig. Seine Arbeiten werden auf renommiertesten Ausstellungen ausgestellt. Er ist Preisträger von bekannten Wettbewerben wie Color Awards, Sony World Photography Awards sowie vom Internationalem IPA- und EPSON-Wettbewerb. Seine Werke sind in Galerien in Deutschland, den Niederlanden und Rumänien zu sehen.

 

Valentin Afanasyev

Es ist besser, eine Kerze zu entzünden, als auf die Dunkelheit zu schimpfen.

— Konfuzius 

Valentin Afanasjew wurde 1945 in einer Künstlerfamilie geboren. Sein Vater war Architekt und Künstler und seine Mutter - Pianistin. Er absolvierte das St. Petersburger Konservatorium in der Violinklasse, geleitet vom Professor B.A. Sergejew. Er war in zahlreichen Petersburger Orchester als Geiger tätig: im Radio und Fernsehen, im Kleinen Opern- und Ballettheater (das Michailowski-Theater), im Theater der Musikkomödie sowie im Staatlichen Symphonieorchester. Er beschäftigte sich gleichzeitig mit Malerei und nahm an Ausstellungen von Leningrader Nonkonformisten teil.

Valentin ist für die Erfindung eines einzigartigen Systems von funktionalen Beziehungen von Farben und Tönen bekannt, die es erlauben, Musik in Farbe wahrzunehmen. Das System des Farb-Ton-Verhältnisses bedeutet Gesetzmäßigkeiten, denen bestimmte Farbgruppen unterordnet sind, welche einen normalen Algorithmus aus Noten erzeugen. Melodie und Tonalität der funktionalen Beziehungen sind definiert. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde gezeigt, dass derselbe Klang durch drei verschiedene Farben charakterisiert werden kann, abhängig von den räumlichen Positionen, die er einnimmt. 1997 erhielt er Patentrecht für seine Erfindungen in Frankreich und Russland.

Der Beginn des 21. Jahrhunderts war von einer Reihe von Konzerten gekennzeichnet, in denen ein neues Licht- und Tonsystem auf der Basis der klassischen und modernen Musik eingesetzt worden ist. Die Konzerte fanden in der St. Petersburger Kapelle, der Philharmonie, der Smolny-Kathedrale, im Eispalast sowie im Großen Saal der UNESCO in Paris statt.
Walentin ist Teilnehmer des Internationalen Festivals der Künste "Sergey Oskolkov und seine Freunde", Mitglied des Verbandes russischer Künstler in Paris sowie Mitglied des Verbandes der Konzertschaffenden der Russischen Föderation.

 

Vladimir Sychev

Die ewige Seelenverzweiflung ist die Verzweiflung der nächtlichen Dunkelheit. Die Verzweiflung kommt mit der Dunkelheit und verschwindet ebenso mit ihr.

— Erich Maria Remarque 

Vladimir Sychev wurde 1945 in Kasan geboren. Nach dem Erhalt des Diplom eines Radioingenieurs am Kasaner Institut für Luftfahrt arbeitete er 2 Jahre lang auf dem Baikonur. 1972 zog Vladimir nach Moskau um, um sich seiner Leidenschaft – Fotografie, mit der er sich schon als Student beschäftigt hat - zu widmen. Er organisierte Ausstellungen von nonkonformistischen Künstlern in seiner Wohnung. 1980 wanderte er nach Frankreich aus und wurde erster sowjetischer Fotograf, der ein Fotoarchiv des Alltags in der UdSSR herausbrachte.

Seine Aufnahmen wurden in Zeitschriften wie „Paris Match“, „Stern“, „Life“, „Oggi“ veröffentlicht. Bald druckte die internationale Presse „Paris Match“ nach und auf solche Weise wurde Vladimir zum meist publizierten Fotograf 1980 weltweit. Dann traf Vladimir Helmut Newton und sie wurden Freunde. Auf seine Empfehlung bekam Wladimir einen Job in der französischen Zeitschrift „Vogue“. Seine erste Publikation in der Zeitschrift beinhaltete 40 Seiten und Vladimir war somit der erste Fotograf, mit dem „Vogue“ einen Vertrag in den letzten 50 Jahren abgeschlossen hat.

1982 zählte Vladimir zu den 100 besten Fotografen der Welt und wurde eingeladen, am Buch "Ein Tag aus dem Leben Australiens" teilzunehmen. 1986 stand er immer noch in der Liste der 100 besten Fotografen und wirkte bei "Ein Tag aus dem Leben Amerikas" mit.

In Island wurde ein Buch über Kulturschaffende mit Werken von Vladimir veröffentlicht. Außerdem wurden Bücher mit seinen Arbeiten in Frankreich, Deutschland und Italien über die ökumenische Gemeinschaft der Mönche herausgebracht.

Das Buch „1 + 9“ über Vladimirs Schaffen wurde 2011 in Deutschland von 9 Schriftstellern geschrieben und herausgegeben. Im Jahr 2012 wurde das Buch "Briefe an Yves" (Yves Saint Laurent) von Pierre Berger mit einem Foto von Vladimir Sychev auf dem Titelblatt veröffentlicht.

Während seiner beruflichen Laufbahn nahm Vladimir viele internationale Chroniken auf: den Fall der Berliner Mauer, den Sturz Ceaușescus und Putsche in Moskau. Er verbrachte 3 Tage mit Michail Gorbatschow nach dessen Rücktritt, begleitete Präsidenten auf ihren Reisen: Giscard d’Éstaing, Mitterrand, Jacques Chirac, Sarkozy. Er nahm Olympische Spiele, Fußball- und Fechtweltmeisterschaften auf.

Seine Aufnahmen wurden in zahlreichen berühmten Galerien in Frankreich und Russland ausgestellt. In Pompidou-Sammlung befinden sich 14 Fotografien von Vladimir.

 

Tanja Nelyubina

Die Sünde ist nicht die Dunkelheit, sondern der fehlende Willen des Lichtes. 

— Marina Zwetajewa 

Tanja Nelyubina wurde 1951 in Jekaterinburg geboren. Sie absolvierte die Jekaterinburger Hochschule für Architektur. studierte Philosophie an der Uraler Universität, schrieb Ihre Doktorarbeit „Gestaltung von  Nationalparks“ an der Moskauer Hochschule für Architektur. Sie arbeitete als Stellvertreterin des Chefarchitekten in der Stadt Nowouralsk, unterrichtete an der Jekaterinburger  Hochschule für Architektur. 1982 zog sie nach Potsdam, war als Reiseführerin in Sanssouci tätig. Seit 1987 ist sie freischaffende Grafikerin und Karikaturistin („Berliner Verlag“, „Das Magazin“, „Eulenspiegel“, „Volk und Welt“, „Kinderbuchverlag“ und andere). Ihre Arbeiten wurden in  Russland, Deutschland, New-York ausgestellt. Im Jahr 2002 erschien ihr 1. Roman „Orakel im Schoß“ im Verlag „Aletheia“,  St. Petersburg. Ihr 7. Roman „Die Bürde“ wurde 2017, ebenfalls  im Verlag „Alethea“, veröffentlicht. Ihre grafischen und literarischen Werke vermitteln einen unerschöpflichen Reichtum an Imagination, satirisches Gefühl, Sinn für Symbolik sowie Gespür für das Groteske und Absurdität.

 

Alexander Kopanev

In den fünfzig Jahren bewusster Reflexion bin ich der Frage keinen Schritt näher gekommen: Was sind Quanten des Lichts? Natürlich denkt jetzt jeder Passant, dass er die Antwort kennt, aber das ist Selbsttäuschung.

— Albert Einstein 

Alexander Kopanev: Die künstlerischen Komponente Alexanders Persönlichkeit passen nicht in den Rahmen der Standardbiographie. Er behauptet, er sei "in Nord-Palmyra geboren". Er behauptet, dass "er den Petersburger Kneipen viel Arbeit und Gesundheit gab, dann auf die große Bühne ging und schließlich in das weit entfernte Ausland auswanderte." Es steht fest, dass er im Laufe der Jahre im „fremden Land“ über dreihundert Lieder und Gedichte schrieb, 16 Musikalben veröffentlichte, 6 Theaterstücke „zeichnete“ (4 davon wurden auf der Berliner Bühne inszeniert) und „bastelte“ 3 Kurzfilme. Derzeit ist er freier Künstler. Hat ein kurzzeitiges Hobby nämlich Kurzgeschichten schreiben. Moralisch stabil. Unparteiisch. Er spricht alle Sprachen außer seiner Muttersprache und Deutsch. Er lebt in Vollisolation und hegt die Hoffnung, irgendwann wieder in seine Heimat zurückzukehren. Alexander gibt nicht zu, dass er hochkünstlerische Lampen herstellt und jede Lampe erzählt ihre Geschichte, welche wie Alexanders Biographie ist.

 

Michail Belov

Erkenne, wo das Licht ist, — wirst du verstehen, wo ist die Dunkelheit.

— Alexander Blok.

Michail Belov – wurde in 1962 in Leningrad (Sankt Petersburg) geboren. Er studierte an einer der in Russland ältesten  künstlerischen Studien bei der Ermitage-Museum, dann an der leningrader städtischen künstlerischen Schule, der mittleren künstlerischen Schule von ihm. B.W.Iogansona. Absovierte das Staatliche Hochschule der Malerei, der Skulptur und der Architektur Nahmens I.E.Repin. Später war er als Aspirant der  Akademie der Künste der UdSSR , unter der Leitung des berühmten Bildhauers M.K.Anikuschin, danach unterrichtete er in der staatlicher Hochschule der Malerei, der Skulptur und der Architektur Nahmens I.E.Repin. Michail Belov ist der Mitglied des Bündnisses der Maler Russlands. Michail Below - der Autor der in Russland bekannten Denkmäler wie: das Denkmal N.W.Gogol in der Kleinen Konjuschennoj Straße Sankt Petersburg, das Denkmal "Widmung den Universitäten" vor dem Haupteingang der Sankt - Petersburger staatlichen Universität, das Denkmal "Zwei Kapitäne" in Pskow, das Denkmal N.N.Miklucho-Maklaju in Nowgorod u.v.a.

Die Skulpturen von Michail Below sind in den privaten Versammlungen und Museen Russlands, Englands und Deutschlands vorgestellt.